Es bedarf keiner Vorbereitung.

Die Anzahl der Einheiten wird zwischen Therapeuten*in und Klienten*in individuell vereinbart. Der Therapieverlauf sollte über die Anzahl der Einheiten entscheiden. (In der Systemischen Familientherapie sind lösungsorientierte Kurzzeittherapien möglich.)

Psychiater*innen verfügen über ein medizinisches Studium und dürfen deshalb Medikamente verschreiben. Psychologen*innen haben ein einschlägiges Studium absolviert. Da es sich um kein medizinisches Studium handelt, dürfen sie keine Medikamente verschreiben.

Ich verfüge neben einer 6jährigen Ausbildung als Psychotherapeutin/Systemische Familientherapie (inkl. Weiterbildungen wie beispielsweise der Säuglings-, Kinder- und Jugendlichen Psychotherapie) ebenso über ein abgeschlossenes Studium (Magister, Doktorat) an der Wirtschaftsuniversität Wien (Wirtschaftspädagogik) und über eine ca. 20jährige Berufserfahrung an kaufmännischen Schulen wie auch in der betrieblichen Unternehmensberatung. Mein Curriculum ist nicht untypisch für Psychotherapeuten*innen, weil diese vielfach neben einer langjährigen Ausbildung über Berufserfahrung in anderen Handlungsfeldern verfügen. Psychotherapeuten*innen dürfen ebenfalls – wie Psychologen*innen – keine Medikamente verschreiben.

Wenn man davon ausgeht, dass eine Therapie mindestens 10 Einheiten umfasst, betragen bei einem Stundensatz von € 110,00 die Gesamtkosten € 1.100,00. Dieser Betrag erscheint möglicherweise auf den ersten Blick beträchtlich, man sollte jedoch bedenken, dass eine erfolgreiche Therapie einen wesentlichen Beitrag zu einem geglückten Leben leistet.

Handelt es sich um „Akutfälle“, dann lege ich wert auf wöchentliche Therapiesitzungen, ansonsten wird der Abstand der Sitzungen individuell vereinbart.

Einleitend ist mir die Feststellung wichtig, dass es aus therapeutischer Sicht kein Anliegen gibt, dass Scham- und/oder Schuldgefühle rechtfertigt. Aufgrund meiner Erfahrung sind die Motive von Klienten*innen ganz individuell – der Bogen reicht von Ängsten, Depressionen, über Gewichtsprobleme, bis zu Zerwürfnissen in der Partnerschaft.

Bei Jugendlichen, die sich schon prinzipiell aufgrund der Adoleszenz/Pubertät in einer sensiblen Phase befinden, sind häufig Konflikte mit Lehrer*innen, Eltern oder Gleichaltrigen bzw. massive Leistungseinbrüche aufgrund psychischer Probleme Motive für den Weg in die therapeutische Praxis.

Mein Berufsverständnis besteht darin, dass Klienten*innen jederzeit Partner*innen etc. mitnehmen können – dafür ist nicht einmal eine Anmeldung erforderlich.

Abgesehen davon, dass diese Option in einer professionellen Therapie eher die Ausnahme darstellt, gilt: „Die Klienten*innen können jederzeit die Therapie beenden, dafür ist nicht einmal eine Erklärung erforderlich“.

Da der Schlüssel zum Erfolg jeder Therapie die Beziehung zwischen Therapeuten*in und Klienten*in ist, kann die Frage folgendermaßen beantwortet werden: „Wenn es nicht gelingt, eine tragfähige und vertrauensvolle Beziehung aufzubauen, sollte die Therapie ehestens beendet werden“.

Sie sollten bereits während der Therapie Fortschritte im Umgang mit Ihren Problemen erkennen, weil es letztlich das Ziel jeder Therapie ist, eine Veränderung Ihrer unbefriedigenden Situation zu erreichen. Falls Sie keine „Fortschritte“ erleben, sollten Sie diese Einschätzung ihrer Therapeutin/ihrem Therapeuten mitteilen. Dadurch könnte sogar ein wesentlicher Beitrag zu einem relevanten Therapiefortschritt möglich werden.

Abschließend ist mir die Anmerkung wichtig, dass mich meine Klienten*innen in „Emergency-Situationen“ jederzeit telefonisch erreichen können.